06
Jun
08

Das Sommerloch – zwischen Swan, Diesel und Milchkühen

Die Temperaturen steigen so langsam, obwohl das Wetter noch nicht sooo toll ist, aber trotzdem man merkt es wird Sommer. Das aber eben nicht nur am schönen Wetter, sondern auch an anderen Sachen. Das Sommerloch steht vor der Tür. Ein Phänomen sowohl aus Politik und auch Fernsehen. Immer mehr vernünftige Sendungen gehen in die Sommerpause, die schlechten Formate bedauerlicherweise nicht, immer mehr überalterte Filme werden rausgekramt und zum dreistelligen male wiederholt.

Aber auch die Politik geht so langsam ins Sommerloch, so tauchen immer mehr sinnfreie Diskussionen auf, nicht das es davon auch während der normalen Zeit schon genug gegeben hätte, nur sind die im Sommerloch zwangsläufig ohne Ergebnis und werden eh niemals umgesetzt (wie zb Senkung der Steuern auf den Liter Benzin).

Dazu gibt es wohl den ganzen Sommer über immer wieder Berichte über die anstehende Wahl des Bundespräsidenten, so weit nicht weiter schlimm, wenn nicht dauernd ein bild einer Frau zu sehen wäre, die gelinde gesagt nicht so schön anzusehen ist, allein die Frisur von Frau Swan war wohl schon vor 30 Jahren aus der Mode gekommen. Aber was solls wir müssen das Bild über den Sommer in den Nachrichten halt ertragen.

Ausserdem ist dann auch noch langsam die Milch knapp, so wird dem kleinen Manne eingetrichtert, wäre natürlich schrecklich wenn das gerade während des Sommers passieren würde, denn was sollen wir ohne Milcheis machen, während die streikenden Bauern in ihrer Milch, ohne Abnehmer, schwimmen können und so eine Erfrischung bekommen können.

Tja und woran merkt man noch das Sommer wird, ausser an Flora und Fauna? Richtung wir nähern uns den großen Sommerferien und so nähern sich die großen Mineralölkonzerne auch schonmal einem angemessenen Preis für eben jenen Ferienverkehr, geschoben wirds dann auch wie jedes Jahr auf den hohen Ölpreis.

Eigentlich sehr beruhigend, dass sich die Diskussion und Themen im Sommer immer mal ändern, aber im großen und ganzen dann doch immer ähnlich oder sogar gleich bleiben. Wenigstens eine Sache auf die man sich noch verlassen kann.


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